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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 01.03.2018, 22:06 
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Ja, Hope Hicks ist bestimmt zweifellos schön, ich persönlich finde diese Art der 'aalglatten' Schönheit' nicht wahnsinnig attraktiv - just my 2 cents.

LG
Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 02.03.2018, 15:36 
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Transition bedeutet Übergang. In meinem Falle, Übergang von einem nullachtfünfzehn Typen zu einer Frau. Mir reicht es dabei aber nicht, einfach nur als Frau angesehen zu werden. Nein, ich habe viel zu viele Jahre den Mädchen und Frauen nachgeschaut und musste immer denken, wie schön sie sind und dass ich auch gerne ein solches Aussehen haben möchte, was zu meiner Geschlechtsidentität passt. Ich versuche daher durch meine Transition möglichst feminin und weiblich zu werden. Das gelingt auch ganz gut, aber leider, an junge CIS Frauen wird es nicht ran reichen.

Daher ist es eigentlich völlig ga-ga von mir, wenn ich auch heute noch junge Frauen neidisch anschaue oder im Internet auf entsprechende Personen stosse. Aber ich kann nicht anders. Das ist mein Benchmark und ein Wahrnehmungsfilter funktioniert dabei auch nicht. Ich habe es versucht. Aber es hilft in jedem Falle, die durch die Genderdysphorie bedingte Depression zu hegen und zu pflegen. Also eben, völlig ga-ga.

Klar polarisieren einzelne Personen wie Hope Hicks. Wie sieht es aber mit Personengruppen aus? Ist euch schon mal aufgefallen, dass der liebe Gott Ski-Fan ist? Oder was ist die Erklärung, warum alle Skirennläuferinnen so schön sind? Macht Skifahren schön? Wenn ja, sollte ich vielleicht meine Abneigung gegen Wintersport mal ablegen und auch auf die Piste gehen.

https://www.laragut.ch/press/ich-kann-u ... edengeben/
https://skiweltcup.tv/wp-content/themes ... schmid.jpg
https://www.instagram.com/p/BaRj6Dehapk ... indseyvonn
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikaela_S ... frin_5.jpg

Na ja, das ist das Einzige was mir bei den Olympischen Spielen aufgefallen ist. Den Rest fand ich total langweilig.

Zum Wochenende heute mal was über Veränderungen. Gegen Ende des letzten Jahres hatte ich das Gefühl, vollkommen angekommen zu sein, in meinem neuen wunderbaren Leben und das sich nicht mehr viel ändern wird. In Tat und Wahrheit verändern sich Dinge aber weiterhin, wie mir jetzt bewusst wurde.

“Du wirst auch Kleidertechnisch noch eine richtige Frau“, sagte M. neulich zu mir, als ich morgens die Treppe runter kam und ergänzte noch, “Niemand trägt heute mehr Röcke“.

Meine Frau M. ist eine ganz normale CIS-Frau und kleidet sich entsprechend. Ausser an heissen Sommertagen, trägt sie nie Röcke oder Kleider, ist immer in Hosen unterwegs. Jetzt hat sie riesig Freude daran, dass ich auch angefangen habe, Hosen zu tragen. Und das kam so:

Der Beginn meiner Transition damals, war der erste Schritt in eine neue Freiheit. Vervollständigt wurde dies später im gleichen Jahr durch mein CO in der Firma. Es war für mich wie der Ausbruch aus einem Gefängnis. Nicht mehr gezwungen sein die verhassten Männerklamotten tragen zu müssen, war einfach grossartig. So entsorgte ich sehr schnell, alle meine Männerklamotten, verfiel in einen Shopping-Rausch und legte mir eine komplett neue Garderobe zu für Freizeit und fürs Büro. Nur Hosen fehlten in dieser Garderobe und ich war mir ziemlich sicher, nie mehr welche zu tragen. Ein einziges Paar hatte ich mir gekauft, für alle Fälle, man weiss ja nie. Die habe ich letzten Winter als es sehr eisig war, ein paar wenige Male getragen.

Über Weihnachten und Neujahr waren wir in Miami und sind natürlich auch in die grossen Shopping Malls. M. ging gleich zuerst sehr zielstrebig zu American Eagle Outfitters, Jeans kaufen. Die Marke gibt es in DE und CH nicht und wir kannten die Läden aus New York. Also sie probierte diverse Jeans an und überredete mich, es ihr gleich zu tun. Schliesslich habe ich mir auch eine Jeans gekauft, man weiss ja nie.

Seit unserer Rückkehr Anfang Januar ist es hier in der CH grau und ekelig kalt. Getoppt wurde dieser Gruselwinter jetzt noch mit der Russenkälte. Und siehe da, ich trage seit Wochen fast ausschliesslich Hosen. Ich habe mir noch ein paar Jeans gekauft und auch Stoffhosen und…….ich fühle mich super gut darin! Ich gefalle mir sogar! Kombiniert mit einer schicken Bluse und einem Blazer darüber, ergibt es ein lässig sportliches Outfit, was ich im Büro ebenso tragen kann, wie in der Freizeit.

Das hätte ich noch vor ein paar Monaten nie gedacht. “Du wirst auch Kleidertechnisch noch eine richtige Frau“, sagte M. neulich zu mir und sie hat wohl recht damit.

Das Ganze hat aber leider auch einen kleinen Hacken. Insbesondere bei engen low rise Jeans merkt man den anatomischen Unterschieden zwischen Mann und Frau recht deutlich. Das Becken und die Körperproportionen sind schon sehr anders……leider. Damenhosen sind daher anders geschnitten. Aber Herrenhosen kommen für mich nicht in Frage. Nie, nie, nie, nie…….wie die “Ritter vom Nie“ so sagten.

Die nächste Veränderung, die mir bewusst wurde, hat leider etwas kostspielige Folgen. Es geht dabei um den Geschmack. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich diese Veränderung aufgrund der HRT eingestellt hat.

Früher mochte ich keinen Champagner. Wenn es mal ein Glas gab, habe ich es getrunken, aber nie besonders geschätzt. Wein schon, aber keinen Schaumwein. Seit einiger Zeit hat sich das vollkommen geändert. Ich liebe heutzutage Champagner. Diese Veränderung freut M., da sie das Getränk schon früher mochte, aber alleine nie eine Flasche aufmachen wollte. Jetzt geniessen wir am Wochenende schon mal die eine oder andere Flasche. Und ich habe mich dabei schon etwas zur Expertin entwickelt. So wie früher (und auch heute noch) beim Wein. Im Keller habe ich einen kleinen Vorrat angelegt, wobei ich nicht zu Aldi und Co. gehe, sondern lieber von kleinen Winzerbetrieben die Champagner nehme oder von den guten Marken.

Madame Lily Bollinger hat einmal auf die Frage, zu welcher Gelegenheit sie Champagner trinkt, geantwortet: "Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin; und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe."

Könnte ich mittlerweile auch so halten, aber ich gehe ja Arbeiten die Woche über, da macht es sich nicht so gut. Bitte nicht denken, ich bin so eine Suffdrossel. M. und ich sind einfach Genussmenschen, die gerne was gutes Essen und gerne einen guten Wein dazu trinken.

Dann ist mir noch was aufgefallen, ich kann anscheinend keine Bücher mehr auslesen. Ich lese meist so die Hälfte oder Dreiviertel und dann habe ich irgendwie genug. Das Selbstporträt von Helene und Wolfgang Beltracchi liegt unausgelesen auf einem Stapel, ebenso wie zwei Bücher, die ich in Miami gekauft hatte und auch nur zu Dreiviertel gelesen habe, In Vino Duplicitas: The Rise and Fall of a Wine Forger Extraordinaire und Fire and Fury von Michael Wolff. Ich weiss auch nicht woran das liegt, denn durch die HRT bin ich eigentlich viel geduldiger geworden. Na ja, vielleicht nehme ich sie ja mal wieder zur Hand und lese sie aus. Aber eben, früher habe ich immer ein Buch ganz gelesen. Dabei hatte ich früher nie so viel Geduld wie heute. Komisch.

Wer weiss was noch an Veränderungen kommt? Mein Gott, vielleicht mag ich sogar eines Tages tanzen gehen!!???

Viele Grüsse
Katarina


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 02.03.2018, 16:02 
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Hi Katharina,
mir fallen an dieser Stelle die weisen Worte meiner Psych ein:
"Frau L., Sie wissen noch gar nicht, was ihnen alles gefällt." Diese Worte sind nun schon einige Jahre her, aber sie behalten bis heute ihre Berechtigung. Die Freiheit, die ich mir erarbeitet habe - geschenkt wurde mir wahrlich nichts - führt immer wieder zu neuen Erfahrungen. Seit einiger Zeit ist mein Körper dran (Brustvergrößerung vielleicht doch? Eigener Thread...). Ich glaube, es kommt ganz viel zum Vorschein, was ich mir immer heimlich gewünscht habe, aber nie leben konnte oder wo ich mich "als Mann" nicht getraut habe diese zu zeigen.
Ich hege und pflege eine große Klamottenvielfalt. Da ist (fast) alles dabei. Ich traue mich einfach meinen Gefühlen nachzugeben. Ich bin eine Frau der Vielfalt, trage, was mir Spaß macht - welch ein Glücksgefühl!
Mein Vorbild werde ich zusehens selbst. Ich bin "bunter", als die Frauen, die mich umgeben. Mein Motto lautet: "Nie mehr Schranke im Kopf!!" Ich lese mehr Frauenliteratur, schlicht weil ich sie spannend und interessant finde. In meinem Arbeitszimmer hängen Bilder von Frauen, die ich irgendwie toll finde (Amy Winehouse, Clara Zetkin, Calamtiy Jane), weil sie ihren Weg auf ihrer Weise gegangen sind. Ich höre viel mehr als früher z.B. Sängerinnen und gehe in ihre Konzerte (u.a Beth Hart - meine absolute Lieblingsbluesrocksängerin- Anne Haigis - eine Neuentdeckung- etc.). Ich bin ein Mensch geworden (oder war ich der vielleicht immer), der viel mehr zu seinen Gefühlen steht und nicht mehr verdrängt. Neulich haben meine Schülerinnen (!) mir Bilder gemalt - ich bin ihre Lehrerin (die Jungs finden mich relativ cool :breitgrins:).
Ich bin unheimlich gespannt darauf, was die Ops noch so alles in mir bewegen werden (da könnte noch was passieren...laut meiner Gyno).
Mittlerweile freue ich mich auf meine Zukunft als Frau - als Mann hatte ich in gewisserweise keine. Ob das alles wirklich mit der Transition zu tun hat (sehe es genau so: übersetze "Transidentität" mit "Übergangsgeschlecht bzw. Identität"), kann ich gar nicht so genau sagen. Ich glaube, sie hat in mir Schleusentore geöffnet´und "die Flut" strömt.

Winke!

Conny


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 17.03.2018, 21:25 
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Sorry Katharina, dass ich deine Beiträge bislang nicht las... aber ich bin erst seit knapp einer Woche hier :lach: und häng jetzt ein bisschen hintendran. Viele beneiden dich sicher um deine Klasse-Figur. Du siehst toll aus, bist schlank. Insofern kann ich die Selbstkritik an dir nicht wirklich nachvollziehen. :kratz: Es kann nicht jeder aussehen wie ein Topmoppel... äh sorry... Topmodel. Was einem die Medien vorgaukeln, sollte nicht der Maßstab sein. Ich würd' auch gern aussehen wollen wie ein 18-jähriges Mädchen, aber das ist einfach nicht realistisch.

Mir ist übrigens jetzt auch ständig kalt, seitdem ich knapp 20 kg abnahm und bei einer Körpergröße von 172 cm mit 64 kg nunmehr mein Wohlfühlgewicht erreichte. Trotzdem ein tolles Körpergefühl und Schritt 1 in die richtige Richtung auf meinem angestrebten Weg zur Frau. Allerdings musste ich jetzt leider auch meine Körbchengröße von "fast A" auf "minus A" korrigieren, wo ich noch nicht weiß, was sich da machen lässt. Es hat halt alles auch seine Schattenseiten.

Kopf hoch und lass dich nicht unterkriegen. L.G. Bonnie

P.S.: Nicht böse sein, falls ich als Neuling zu frech war :smiley4:



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"Den Mutigen gehört die Welt. Leider aber auch noch ein paar anderen."
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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 20.03.2018, 14:14 
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http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2 ... lg-goennen

Ein wie ich finde sehr interessanter Artikel in der Zeit.

VG
Katarina


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 13.04.2018, 08:32 
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Heute jährt sich für mich der Beginn meiner HRT zum zweiten Mal. Kinder, wie die Zeit vergeht! Aber, es hat sich gelohnt, wie ihr auf dem Foto unten sehen könnt. Die Auswirkungen der HRT sind enorm! Insbesondere mit dem Ohrenwachstum bin ich sehr zufrieden!

Spass beiseite, aber die Auswirkungen sind tatsächlich sehr umfangreich. Ich bin ganz einfach ein anderer Mensch geworden, bin äusserlich eine Frau geworden und innerlich hat sich auch sehr viel geändert.

Am Anfang dachte ich noch, es gäbe keinen Auswirkungen auf die Psyche, den Charakter, aber dem ist nicht so. Es gab bei mir enorme Auswirkungen, sowohl auf den Körper, als auch auf den Geist. Ich habe sehr den Eindruck, dass das Oestrogen stark gegen die männliche Sozialisierung wirkt und ich heute vom Fühlen und Verhalten eine Frau geworden bin durch die HRT. An der weiblichen Geschlechtsidentität hat sich freilich nichts geändert. Diese ist bei mir genauso stark ausgeprägt wie zu Beginn der HRT und davor.

Ich will hier gar nicht langweilen mir einer langen Liste von Veränderungen, nur das eine sagen, dass ich sehr viel Glück hatte beim Brustwachstum und darüber sehr froh bin. Ich habe heute eine gute Grösse B und es wächst immer noch weiter. Wenn es in Richtung C geht, reicht es mir dann auch schon. Ich bin so froh, dass ich keinen operativen Brustaufbau benötige.

‚Alles gut im Blut‘, sagte die Praxishilfe meines Endo, als ich letztlich anrief um mich nach den Blutwerten zu erkundigen. Alle Werte sind jetzt im gewünschten Zielbereich. Ob schon ich ziemlich bald nach dem Start auf ‚nur‘ zwei Hübe Oestrogel gewechselt war, lag der Oestrogenwert lange sehr hoch. Jetzt haben sich alle Werte Gott sei Dank richtig eingestellt.

Eines ist ganz klar, dieses bisschen unscheinbare Gel, was man sich als Trans*Frau jeden Tag auf die Haut schmiert, ist der eigentliche Treiber und Motor bei der Transition. Die Auswirkungen sind viel deutlicher zu sehen, als die der GaOP. Bei den Trans*Männern ist es ja meist noch viel krasser. Dieses Teufelszeug Testosteron wirkt wie ich es sehe, ja noch viel stärker als das Oestrogen in die andere Richtung. Ich kenne hier in der CH einige Trans*Männer, wouw da siehst du nix mehr vom bei der Geburt zugeteilten weiblichen Geschlecht.

Allen die am Anfang stehen und es kaum abwarten können mit der HRT zu starten, kann ich nur raten, seit euch sicher diesen Weg gehen zu wollen. Es ändert sich einfach zu viel und vieles ist nicht mehr umkehrbar. Eine gesicherte Diagnose nach ICD F64.0 sollte mindestens vorhanden sein und auch der unumkehrbare Wunsch, im Identitätsgeschlecht leben zu wollen. Und das heisst ein neues Leben zu beginnen.

Viele Grüsse
Katarina


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 13.04.2018, 13:43 
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Hallo Katharina,

vieles von dem was du geschrieben hast, kann ich so unterschreiben. Und das, obwohl ich erst 8 Monats HRT hinter mir habe. Auf das B-Körbchen muss ich noch ein bisschen warten.

Liebe Grüße
Clara



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Seit ich mich entschieden habe als Frau zu leben, geht es mir besser!
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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 13.04.2018, 15:46 
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katarina hat geschrieben:
.....

Allen die am Anfang stehen und es kaum abwarten können mit der HRT zu starten, kann ich nur raten, seit euch sicher diesen Weg gehen zu wollen. Es ändert sich einfach zu viel und vieles ist nicht mehr umkehrbar. Eine gesicherte Diagnose nach ICD F64.0 sollte mindestens vorhanden sein und auch der unumkehrbare Wunsch, im Identitätsgeschlecht leben zu wollen. Und das heisst ein neues Leben zu beginnen.

Viele Grüsse
Katarina


Huhu Katarina,

das sind natürlich wahre Worte, aber ich wüsste gar nicht wie du ohne F64.0 und ohne deinen Psych davon zu überzeugen, dass das der einzige Weg für dich ist, hier in D legal an Hormone kommen solltest!?!?

Wobei LEGAL hier wohl das Schlüsselwort ist...


LG Hanna :)

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Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende!!!
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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Weg – Ein Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: 13.04.2018, 20:02 
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Hallo Katarina,
auch ich kann deine Aussage voll bestätigen, ich habe zwar die HRT erst vor gut 13 Monaten begonnen, aber es ist enorm wie viel sich immer noch verändert, jeder Tag kann für meine Frau und mich ein neues Abenteuer sein, aber ich glaube es sind nicht nur die Hormone alleine, (wie auch die Endokrinologen das sagen) es ist dein wahres ich was zum Vorschein, bzw. bei der Veränderung mit dazu beiträgt, wie authentisch du deine neue /alte Identität zulassen und leben kannst, sprich wie sehr dein Geist, deine Gedanken die Frau in dir, den Platz jetzt einnehmen darf und kann, ich denke gerade Menschen, die noch mal zum Schutz eine extra dicke Schutzmauer in ihrem früheren Verhalten aufgebaut haben, benötigen da vielleicht etwas mehr Zeit und Energie um das alles wieder abzubauen, Trans die eher ihre weibliche Seite so weit das ging gezeigt und gelebt haben, werden es da unter Umständen etwas einfacher haben.

Was sich bei mir Brustmäßig, noch verändert weiß ich nicht, von einem füllendenden B bin ich noch entfernt, aber ich bin sehr dankbar dafür was ich von Mutter Natur mitbekommen habe und auch sehr froh darüber, das ich keinen künstlichen Brustaufbau brauche, vor allem wollte ich kein Silikon in mir haben, dann lieber klein, aber mein.

Dir alles Gute auf deinem weiteren Weg

Herzlichen Gruß in die schöne Schweiz

Denies


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