Frage zu KK-Leistungen

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Johanna Dornal
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Frage zu KK-Leistungen

Beitrag von Johanna Dornal » 30.03.2019, 01:36

Ich weiß nicht, ob ich hier die richtige Rubrik gewählt habe. Aber zur Sache. Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der BEK Barmer bezüglich deren Verfahrensweise hinsichtlich aller Maßnahmen bei MzF-Transidentität, welche Leistungen übernehmen die, bezahlen die Perücken, Bartepilation, usw. Wie sollte ich vorgehen, um effizient die Leistungen in solchen Fällen zu erlangen? Bisher habe ich alles aus eigener Tasche bezahlt, Psychotherapie und Nadelepilation. Aber irgendwo sehe ich es nicht mehr ein, alles selbst zu zahlen, wenn ich für das eigentlich gar nichts kann. Ich habe mir das Ganze nicht ausgesucht. Bitte nur Erfahrungen von BEK-Mitgliedern.
LG Johanna

Johanna Dornal
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Re: Frage zu KK-Leistungen

Beitrag von Johanna Dornal » 30.03.2019, 01:38

Ach ja, muß noch anfügen, daß ich dreimal Anfragen an die gestellt habe, beginnend im Januar. Bis heute habe ich keine Antwort erhalten. Bin echt sauer.

NikolaAusR
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Re: Frage zu KK-Leistungen

Beitrag von NikolaAusR » 31.03.2019, 16:02

Hallo Johanna,

Psychotherapie hatte meine Therapeutin beantragt, die Genehmigung war völlig problemlos.
Ich hatte die PT gesplittet, die Therapiesitzungen finden bei einer 'normalen' Therapeutin statt, dazu dann Supervision durch einen spezialisierten Facharzt, der nach drei Terminen in 2 Jahren zunächst das Indikationsschreiben für die HRT und unter Einhaltung der Fristen später auch für Epi und GaOP erstellt hat.

Perücke ist bei mir kein Thema, da genügend Eigenhaar.

Wo hast Du denn die Anträge gestellt?
Ich hab über das Kontaktformular auf der HP der Barmer angefragt, welche Unterlagen ich einreichen muss. Nach drei Tagen kam ein Anruf in dem mir mündlich bereits zugesichert wurde, dass die Epi bei einer Kosmetikerin übernommen würde.
Ich hab dann noch die Adresse für die Zusendung der Unterlagen erfragt. Die kam zur Vermeidung von Übertragungsfehlern per E-Mail.
Es handelte sich um die zentrale Antragsstelle.
Ich hatte dann auf den Tag genau fünf Wochen nach dem Versenden der Unterlagen die Kostenübernahme Erklärung für die Epi in Händen.
Die Kostenübernahme für die GaOP hatte ich gleich mit beantragt, es fehlten mir aber noch die Unterlagen von der Klinik.
Als ich die dann zwei Monate später nachgereicht hatte, war nach drei weiteren Wochen auch diese Kostenübernahme Erklärung da.
Letzte gilt ab Erstellung zwei Jahre.

Ich drück Dir alle Daumen, dass es bei Dir auch so glatt durchgeht.

Liebe Grüße
Nikola
„Wer richtig urteilen will, muss vollständig ablassen können von jeder Glaubensgewohnheit,
die er von Kindheit an in sich aufgenommen.
Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.“

Giordano Bruno
gest. im Jahre 1600 UZR, Scheiterhaufen

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