Nadelepilation und Krankenkasse

Alles was mit der Gesundheit zu tun hat.
Antworten
Marina
Moderator_in
Moderator_in
Beiträge: 309
Registriert: 12.05.2018, 07:09

Re: Nadelepilation und Krankenkasse

Beitrag von Marina » 22.05.2019, 14:30

Hi,

leider hat sich in den letzten 10 Jahren in dieser Hinsicht nichts geändert. Das war der Grund, warum ich mein IPL von 2010 - 2013 komplett aus eigener Tasche gezahlt habe. Natürlich wäre es schön, den schäbigen Rest an weißen Haaren auch noch los zu werden, aber dank des aktuellen Urteils hat sich auch dies für mich endgültig erledigt. Ich kann damit leben, mich alle 2 Tage rasieren zu müssen - der Bartschatten ist ja schon Geschichte.

Das ganze ähnelt ein paar Dingen, die ich bei meiner Arbeit habe. Es werden Vorgaben gemacht, was ich alles zu tun habe, aber die dazu nötigen Werkzeuge bekomme ich nicht. Und dass das so ist, interessiert keinen in der Management-Ebene. Immer nach der rheinischen Devise: "Es ist noch immer gut gegangen"... Das ist einfach frustrierend.

Deshalb mein Fazit: Spart schon mal auf die private Behandlung oder findet euch damit ab, dass "es so ist wie es ist" (was auch eine rheinsche Weisheit ist).

Traurig, aber Realität

LG
Marina
Es gibt Milliarden Farben und jede ist sein eigenes Rot
(Herbert Grönemeyer)

Petra_Worring
Premium
Premium
Beiträge: 153
Registriert: 23.05.2018, 20:54

Re: Nadelepilation und Krankenkasse

Beitrag von Petra_Worring » 22.05.2019, 15:58

Glücklich wer schon von Hause aus, arm an Haaren in Gesicht ist.

Leider sind einige Organisation und Ihre Vertreter wie KK oder Regierungen auch arm... im Geiste.

Dafür werden diese aber immerhin schon in der Bibel erwähnt" selig sind die geistig Armen" oder so [confusion/kratz.gif]


P.S.
ich weiß wieder wie es heißt: Selig sind, die da geistlich arm sind!
Be yourself, no matter what they say.

Menschen, die offen ihre Gefühle zeigen, sind weder dumm noch naiv, im Gegenteil.
Sie sind so stark, dass sie keine Maske mehr brauchen.

carolin
Premium
Premium
Beiträge: 15
Registriert: 20.05.2018, 18:09

Re: Nadelepilation und Krankenkasse

Beitrag von carolin » 27.05.2019, 11:26

Hallo,

Von den Krankenkassen werden fast nur noch Laserbehandlungen genehmigt, ohne Rücksicht darauf, ob die Behandlung auch erfolgreich sein kann. (Thema helle, blonde, rote und graue Haare, die KK-Sachbearbeiter haben in der Regel keine Kenntnisse, was geht und was nicht.)

Mir stellt sich gerade folgende Frage:
Zahlen die Krankenkassen im Anschluss an eine fehlgeschlagene Laserbehandlung auch noch die Nadelepi?
Hat jemand einen Anschlussantrag auf Nadelepi nach Laserbehandlung gestellt? Gibt es in dieser Runde Erfahrungen?

Danke für Eure Rückmeldungen.

LG
Carolin
Wenn Du herausgefunden hast, wie Du in Deinem Leben glücklich sein kannst, musst Du nur noch den Mut haben, es auch zu leben.

Tanja
Premium
Premium
Beiträge: 13
Registriert: 13.08.2018, 05:47

Re: Nadelepilation und Krankenkasse

Beitrag von Tanja » 07.06.2019, 19:52

Meine Kasse hat die Nadelepi mit dem Artztvorbehalt abgelehnt.
Aber die Option offen gelassen mir einen Privatarzt zu suchen welcher Nadelepilation anbietet.

Cornelia
Premium
Premium
Beiträge: 510
Registriert: 20.05.2018, 12:10

Re: Nadelepilation und Krankenkasse

Beitrag von Cornelia » 11.06.2019, 09:02

Habe ganz andere Erfahrungen gemacht:

Ich bin als Landesbeamtin sowohl bei der PKV als auch bei der Beihilfe, d.h. ich brauche zwei Genehmigungen.
Mein erster Kostenvoranschlag kam von einer Kosmetikerin.
Dieser wurde von der PKV abgelehnt, weil die Behandlung nur von einem Hautarzt durchgeführt werden dürfe.
Die Beihilfe genehmigte den Antrag.
Ich habe dann einen Hautarzt in Köln gefunden, der wiederrum die Epilierei über ein angeschlossenes Kosmetikstudio innerhalb seiner Praxis laufen lässt - Herr Doktor bekommt also niemals mein Gesicht zu sehen.
Der Doc erstellte also den zweiten Kostenvoranschlag, der teurer war als der erste.
Die PKV genehmigte diesen wiederrum, allerdings mit dem Vorbehalt, dass ich nach 100 Behandlungen nachbeantragen müsse (es waren 200 Behandlungen eingereicht).
Jetzt wird es interessant:
Die Kasse meinte, wenn die erstgenannte Kosmetikerin für mich besser erreichbar wäre, so würden sie auch diese jetzt im nachhinein genehmigen.
Auf den Punkt gebracht:
Der PKV geht es gar nicht um die Qualität der Behandlung sondern nur um die Kosten.
Ich habe die Beihilfe dann gefragt, ob sie die Mehrkosten durch den (Alibi-) Antrag übernehmen würden, ca. 800 EU, was sie sofort zusagte.
Vielleicht ist die PKV auch nur deshalb so "freundlich", weil sie nur 50% der Kosten übernehmen muss.
Trotzdem wirkt das Ganze, wie eine riesen Show und nichts anderes.

Cornelia
Krönchen zurechtrücken und weitermachen!
Die Welt der Frauen ist bunt und ich bin eine Farbe davon.

Marina
Moderator_in
Moderator_in
Beiträge: 309
Registriert: 12.05.2018, 07:09

Re: Nadelepilation und Krankenkasse

Beitrag von Marina » 11.06.2019, 13:14

Hi,

was erwartest du denn? Eine Versicherung (egal welche) ist in erster Linie ein Wirtschaftsunternehmen. Und die haben erst einmal nur ein Ziel: Gewinne machen. Und wie macht man Gewinn? Wenn die Ausgaben kleiner als die Einnahmen sind. Ergo werden Ausgaben gedrückt, wo es nur geht. Schließlich sind alle Angestellten in erster Linie dem „Shareholder Value“ verpflichtet...

LG
Marina
Es gibt Milliarden Farben und jede ist sein eigenes Rot
(Herbert Grönemeyer)

Antworten